Moralische Klugheit zwischen Prinzipien, Intuition und spezifischer Expertise

Was heißt es, Ethik anzuwenden?

 

 

Neunter Workshop Ethik

1.-3. März 2010, Martin-Niemöller-Haus, Arnoldshain/Taunus

 

 

Zum neunten Mal laden wir zum WORKSHOP ETHIK ein, der sich als Diskussionsforum über die Grundlagen ethischer Reflexion versteht. Im Workshop 2010 analysieren und diskutieren wir die Möglichkeiten, Grundlagen und Grenzen angewandter Ethik. Einige der Referenten/innen, di Sie unten im Programm finden, haben wir direkt angesprochen und eingeladen, andere haben uns auf Grund unseres Call for Papers Vorträge eingereicht.

 

Die Akkreditierung i. S. § 65 Hess. Lehrerfortbildungsgesetz beim Hessischen Institut für Qualitätssicherung Wiesbaden ist genehmigt. Für die Veranstaltung gibt es 25 Leistungspunkte für Hessische Lehrkräfte.

 

Tagungsleitung:

Prof. Dr. Bernhard Emunds, Nell-Breuning Institut der Hochschule Sankt Georgen

Dr. Georg Horntrich, Akademisches Zentrum Rabanus Maurus

Prof. Dr. Gerhard Kruip, Universität Mainz und Forschungsinstitut für Philosophie Hannover

Dr. Gotlind Ulshöfer, Evangelische Akademie Arnoldshain

 
Montag, 1. März 2010

 

14.00   Begrüßungskaffee

 

14.15   Einstieg: Arbeitsweise und Programm des Workshops, Vorstellungsrunde

 

15.00   Moralische Klugheit zwischen Prinzipien, Intuition und spezifischer Expertise - eine Einführung

            Prof. Dr. Konrad Ott

 

16.00   Pause

 

16.15      Der Moralphilosoph als Orientierungshelfer in moralisch-praktischen Diskursen

Elsa Romfeld

 

17.15   Pause

 

17.30      Was ist moralische Handlungskompetenz?

Isabelle Albert

           

18.30   Abendessen

 

ABENDVORTRAG

 

19.30   Zur Anwendung von Ethik

            Prof. Dr. Rupert Scheule

 

 

 

Dienstag, 2. März 2010

 

8.00     Andacht

 

8.30     Frühstück

 

9.00     Ethische Reflexion als zweckrationale Tätigkeit

            Prof. Dr. Armin Grunwald

 

10.00   Pause

 

10.15      Was heißt es, Ethik anzuwenden?

Prof. Dr. Detlef Horster

 

11.15   Pause

 

11.30      Sportethik – selbständige Bereichsethik oder angewandte Ethik im Sport?

Dr. Frank Martin Brunn

 

12.30      Mittagessen

 

 

15.00   Eine konduktive Sozialethik? Die Bedeutung praktischer Expertise und berufsethischer Orientierungsmuster für die politische Steuerung ökonomischer Systeme.

            Wolf-Gero Reichert

 

16.00   Pause

 

16.15      Ethik im Anwendungskontext der Architektur

Dr. Sabine Ammon

 

17.15   Pause

 

17.30   Empirical Ethics and the Special Status of the Practitioner’s Judgements

            Prof. Dr. Albert W. Musschenga

 

18.30   Abendessen

 

 

Mittwoch, 3. März 2010

8.00     Andacht

 

8.30     Frühstück

 

9.15     Zwischen Prinzip und Willkür – Das Dilemma der Kasuistik

            Dr. Fabian Geier

 

10.15   Pause

 

10.30      Impulse für die Abschlussdiskussion: Moralische Klugheit und was heißt es Ethik anzuwenden?

             Dr. Gotlind Ulshöfer

 

12.00   Pause

 

12.05   Auswertung und Ausblick auf den Workshop Ethik 2011

 

12.30   Ende der Tagung mit dem Mittagessen

 

 

Tagungsort:

Evangelische Akademie Arnoldshain

Martin-Niemöller-Haus, Am Eichwaldsfeld 3,

61389 Schmitten-Arnoldshain

Erreichbarkeit während der Tagung: 06084 944-0

 

Anfahrtsbeschreibung: www.evangelische-akademie.de/anfahrtskizze.html

 

Anmeldungen:

Bitte melden Sie sich an bei der

Evangelischen Akademie Arnoldshain

Am Eichwaldsfeld 3, 61389 Schmitten-Arnoldshain

Gabriele Blumer

Tel.: 06084 9598-122

Fax: 06084 9598-138

Email: blumer@evangelische-akademie.de

www.evangelische-akademie.de

mit der Tagungsnummer 102222 bis zum 15. Februar 2010 an.

Bitte überweisen Sie die Tagungskosten auf das Konto 4100522, BLZ 50060500 bei der EKK Frankfurt.

Teilnahmegebühr: 30,00 Euro

und

Kosten für Verpflegung und Unterkunft:

Im Doppelzimmer 120,00 Euro

Im Einzelzimmer 140,00 Euro

Für Studierende und Arbeitslose kostet die Teilnahme nach Vorlage des Ausweises bei Verpflegung und Unterkunft im Doppelzimmer ermäßigt 65 Euro zuzüglich 15 Euro Tagungsgebühr.

Die Teilnehmendenzahl ist auf 40 Personen begrenzt.

 

 Förderung beantragt bei der Bundeszentrale für politische Bildung