Moralische Gefühle und moralischer Realismus

Wirklichkeit und Erkennbarkeit der Moral

Achter Workshop Ethik

16.-18. März 2009, Martin-Niemöller-Haus, Arnoldshain/Taunus

 

 

Zum achten Mal laden wir zum WORKSHOP ETHIK ein, der sich als Diskussionsforum über die Grundlagen ethischer Reflexion versteht. Im Workshop 2009 analysieren und diskutieren wir die Verbindungen zwischen moralischen Gefühlen, dem Realismus und der Erkennbarkeit der Moral.

 

Die Akkreditierung i. S. § 65 Hess. Lehrerfortbildungsgesetz beim Hessischen Institut für Qualitätssicherung Wiesbaden ist genehmigt. Für die Veranstaltung gibt es 25 Leistungspunkte für Hessische Lehrkräfte.

 

Tagungsleitung:

Prof. Dr. Bernhard Emunds, Nell-Breuning Institut der Hochschule Sankt Georgen

Dr. Georg Horntrich, Akademisches Zentrum Rabanus Maurus

Prof. Dr. Gerhard Kruip, Universität Mainz und Forschungsinstitut für Philosophie Hannover

Dr. Gotlind Ulshöfer, Evangelische Akademie Arnoldshain

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Montag, 16. März 2009

 

14.00    Begrüßungskaffee

 

14.15    Einstieg: Arbeitsweise und Programm des Workshops, Vorstellungsrunde

 

15.00    Wirklichkeit und Erkennbarkeit der Moral - eine Einführung

            Prof. Dr. Dieter Schönecker

 

16.00    Pause

 

            WEGE ZU NORMEN

 

16.15      Zur Erkennbarkeit von Moralnormen

Prof. Dr. Detlef Horster

 

17.15  Pause

 

17.30      Wie man auf der Grundlage des metaethischen Konstruktivismus zu einer schwach relativistischen und dogmatischen normativen Theorien kommen kann

Christine Bratu

           

18.30    Abendessen

 

ABENDVORTRAG

 

19.30    Moralische Normen sind wirklich – Gründe für einen moralischen Realismus

            Prof. Dr. Peter Schaber

 

Dienstag, 17. März 2009

8.00      Andacht

 

8.30      Frühstück

 

Am Dienstag arbeiten wir teilweise in zwei parallel laufenden Foren. Ein Wechsel zwischen beiden ist zu jedem Vortrag möglich.

 

WIRKLICHKEIT UND REALISMUS DER MORAL

 

9.00      Das Gute, das Rechte und die Wirklichkeit der Moral. Ein Plädoyer für eine differenzierte Metaethik

            Ruth Denkhaus

 

10.00    Pause

 

10.15      Philippa Foots Versuch einer naturalistischen Begründung praktischer Rationalität

Dr. des. Alexis Fritz

 

11.15  Pause

 

11.30

Der Ansatz Peter Stemmers

Christoph Krauß

Wie David Hume die Wirklichkeit der Moral mit der Unmöglichkeit des Sein-Sollen-Schlusses vereinbart

 

 

Frank Brosow

 

12.30    Mittagessen

 

15.00

Wert und Wirklichkeit

Prof. Dr. Christof Beitsameter

Jenseits von wahr und falsch: Ethische Expertise am Ende?

Elsa Romfeld

 

16.00  Pause

 

            MORALISCHE GEFÜHLE UND DAS GEFÜHL IN DER MORAL

 

16.15      Gefühl und Vernunft. Überlegungen zu Max Schelers fundamentalethischen Ansatz

Dr. Christoph Seibert

 

Pause

 

17.30      Phänomenologie des moralischen Gefühls

Henning Nörenberg

 

18.30  Abendessen

 

Mittwoch, 18. März 2009

8.00    Andacht

 

8.30    Frühstück

 

9.15      Der „Neosentimentalismus“ als Mittelweg zwischen Intuitionismus und Projektivismus

            Dr. Felicitas Krämer

 

10.15    Pause

 

10.30      Impulse für die Abschlussdiskussion:

Moralische Gefühle und moralischer Realismus. Wirklichkeit und Erkennbarkeit der Moral

            Prof. Dr. Elisabeth Gräb-Schmidt

 

12.00    Pause

 

12.05    Auswertung und Ausblick auf den Workshop Ethik 2010

 

12.30    Ende der Tagung mit dem Mittagessen

 

Sofern uns von den Referierenden Abstracts ihrer Beiträge zur Verfügung gestellt wurden, finden Sie diese zum Download auf www.workshop-ethik.de.

 

Tagungsort:

Evangelische Akademie Arnoldshain

Martin-Niemöller-Haus, Am Eichwaldsfeld 3,

61389 Schmitten-Arnoldshain

Erreichbarkeit während der Tagung: 06084 944-0

Anfahrtsbeschreibung: www.evangelische-akademie.de/anfahrtskizze.html

Anmeldungen:

Bitte melden Sie sich an bei der

Evangelischen Akademie Arnoldshain

Am Eichwaldsfeld 3, 61389 Schmitten-Arnoldshain

Gabriele Blumer

Tel.: 06084 9598-122

Fax: 06084 9598-138

Email: blumer@evangelische-akademie.de

www.evangelische-akademie.de

mit der Tagungsnummer 092626 bis zum 1. März 2009 an.

Bitte überweisen Sie die Tagungskosten auf das Konto 4100522, BLZ 50060500 bei der EKK Frankfurt.

Teilnahmegebühr: 30,00 Euro

und

Kosten für Verpflegung und Unterkunft:

Im Doppelzimmer 115,00 Euro

Im Einzelzimmer 135,00 Euro

Für Studierende und Arbeitslose kostet die Teilnahme nach Vorlage des Ausweises bei Verpflegung und Unterkunft im Doppelzimmer ermäßigt 65 Euro zuzüglich 15 Euro Tagungsgebühr.

Die Teilnehmendenzahl ist auf 40 Personen begrenzt.

 

 Förderung beantragt bei der:  Bundeszentrale für Politische Bildung